09. Okto­ber 2025

Will­kom­men im Team, San­dra

Ein herz­li­ches Will­kom­men an Bord! Seit Anfang Okto­ber ver­stärkt San­dra Mül­ler unser Team als Digi­tal Per­for­mance Spe­zia­li­stin. Mit ihrer Exper­ti­se in daten­ge­trie­be­ner Kam­pa­gnen­op­ti­mie­rung und ihrer Lei­den­schaft für mess­ba­re Erfol­ge bringt sie fri­schen Wind und wert­vol­les Know-how mit. Wir freu­en uns rie­sig, sie bei uns zu haben, und haben sie bei einem Kaf­fee gleich für euch ins Kreuz­ver­hör genom­men.

San­dra, will­kom­men bei point break! Was hat dich dazu bewo­gen, Teil unse­res Teams zu wer­den?

Mein Weg zu point break war von zwei gro­ssen, bewuss­ten Ent­schei­dun­gen geprägt: Der Umzug von Deutsch­land in die Schweiz und der Wunsch, mei­ne Kennt­nis­se aus dem Master­stu­di­um im Online-Mar­ke­ting-Bereich anzu­wen­den. Nach mei­ner Zeit in eher gro­ssen Kon­zer­nen such­te ich bewusst nach der dyna­mi­schen Agen­tur­welt und der Mög­lich­keit, span­nen­de loka­le Kun­den­pro­jek­te vor­an­zu­trei­ben. An point break hat mich die Kul­tur über­zeugt. Die Wert­schät­zung in einem klei­nen, jun­gen und fami­liä­ren Team zu erle­ben.

Wie star­test du am lieb­sten in einen Arbeits­tag – mit Kaf­fee, Tee oder doch etwas ganz ande­rem?

Ganz klar: Kaf­fee! Am lieb­sten star­te ich mit einem Kaf­fee mit Hafer­milch. Das ist mein Mor­gen­ri­tu­al, damit der Tag rich­tig star­ten kann. Einen Tee schla­ge ich aber auch nicht aus.

Du hast zuletzt bei IBM im Mar­ke­ting gear­bei­tet und gera­de dein Master­stu­di­um in Digi­tal Mar­ke­ting Manage­ment abge­schlos­sen. Wie fühlt sich die­ser Über­gang für dich an?

Die­ser Über­gang ist ein erfri­schen­der Neu­start. Neben der wert­vol­len, struk­tu­rier­ten und inter­na­tio­na­len Erfah­rung im Mar­ke­ting bei IBM gab es in die­sen Struk­tu­ren auch län­ge­re Ent­schei­dungs­we­ge. Das Master­stu­di­um im Digi­tal Mar­ke­ting Manage­ment lie­fer­te hin­ge­gen das not­wen­di­ge stra­te­gi­sche Fun­da­ment. Bei point break kann ich die­se Erfah­run­gen nun gezielt ein­set­zen. In einem agi­len, klei­nen Team kann ich mich auf direk­te Ein­fluss­nah­me und den mess­ba­ren Erfolg von Pro­jek­ten fokus­sie­ren.

Dein Master­the­ma „Book­fluen­cer-Mar­ke­ting“ ist sehr span­nend. Wie kamst du auf die­se Rich­tung, und was fas­zi­niert dich dar­an beson­ders?

Book­fluen­cer-Mar­ke­ting hat mich sofort gefes­selt, weil es ein span­nen­des und rela­tiv jun­ges Nischen­ge­biet ist, zu dem es noch wenig aka­de­mi­sche For­schung gab. Die The­men­wahl war für mich sehr per­sön­lich. Ich lese sehr ger­ne und infor­mie­re mich über die sozia­len Medi­en über neue Buch­tipps. Das Fas­zi­nie­ren­de an dem The­ma ist die Kom­bi­na­ti­on aus tra­di­tio­nel­ler Buch­bran­che und neu­en Social-Media-Trends. Für mich war es die per­fek­te Schnitt­stel­le, um mei­ne pri­va­te Lei­den­schaft mit mei­nem Fach­ge­biet im Digi­ta­len Mar­ke­ting zu ver­bin­den.

Wel­che bis­he­ri­gen Sta­tio­nen in dei­ner Kar­rie­re haben dich am mei­sten geprägt – und war­um?

Mei­ne bis­he­ri­ge Lauf­bahn ist viel­sei­tig, und die Sta­tio­nen haben mich auf unter­schied­li­che Art und Wei­se geprägt. Bei mei­nem dua­len Bache­lor­stu­di­um bei XXXLutz (DE) habe ich ein Ver­ständ­nis für den Online­han­del erwor­ben. In der Zeit bei HOFER (ALDI SÜD) in Öster­reich habe ich mich stark auf das Con­tent Manage­ment von Web­site und App fokus­siert. In dem Master­pro­gramm bei IBM konn­te ich mei­ne Fähig­kei­ten auf stra­te­gi­scher Ebe­ne im B2B-Bereich sowie in der inter­na­tio­na­len Zusam­men­ar­beit aus­bau­en.

Digi­tal Mar­ke­ting ver­än­dert sich stän­dig. Wie hältst du dich über Trends wie GenAI oder Social Media auf dem Lau­fen­den – und nutzt du die­se The­men bereits in dei­nem Arbeits­all­tag?

Um am Ball zu blei­ben, fol­ge ich Fach­pu­bli­ka­tio­nen, Bran­chen-Pod­casts und Thought Lea­dern auf Lin­ke­dIn. Im Arbeits­all­tag nut­ze ich bereits GenAI, um effi­zi­en­ter zu arbei­ten. Im Social-Media-Bereich wen­de ich unter ande­rem das Wis­sen aus mei­nem Master­stu­di­um an.

Wenn du an Pro­jek­te zurück­denkst: Wel­ches hat dich bis­her am mei­sten begei­stert oder inspi­riert?

Daten­ge­trie­be­ne Erfolgs­er­leb­nis­se inspi­rie­ren mich am mei­sten. Beson­ders in mei­ner Zeit bei HOFER (ALDI SÜD) oder XXXLutz konn­te ich Erfol­ge unse­rer Mass­nah­men für die Web­siten durch ana­ly­ti­sches Vor­ge­hen mes­sen. Ein ganz beson­de­res Pro­jekt war natür­lich mei­ne Master­ar­beit. Dabei konn­te ein aktu­el­les The­ma im Social-Media-Mar­ke­ting ana­ly­tisch und daten­ba­siert erforscht wer­den.

Du hast wäh­rend dei­ner bis­he­ri­gen Kar­rie­re in ver­schie­de­nen Bran­chen und Län­dern gear­bei­tet. Wel­che Vor­tei­le siehst du dar­in, viel­sei­ti­ge Erfah­run­gen gesam­melt zu haben?

Die Arbeit in unter­schied­li­chen Bran­chen und Län­dern hat mir einen ent­schei­den­den Vor­teil ver­schafft. Ich ver­fü­ge über ein brei­tes Ver­ständ­nis unter­schied­li­cher Bran­chen und über eine hohe Anpas­sungs­fä­hig­keit. Jede Bran­che hat eige­ne Fein­hei­ten und dies ist bei der Pla­nung im Mar­ke­ting mit zu berück­sich­ti­gen. Gleich­zei­tig habe ich durch inter­na­tio­na­le Sta­tio­nen gelernt, stra­te­gi­sche Zie­le aus unter­schied­li­chen kul­tu­rel­len Blick­win­keln zu sehen.

Abseits des Berufs: Was tust du am lieb­sten, um nach einem inten­si­ven Arbeits­tag abzu­schal­ten?

Um nach einem inten­si­ven Arbeits­tag abzu­schal­ten, hilft mir eine Mischung aus Ruhe und Bewe­gung. Nach wie vor ist mei­ne lieb­ste Art der Ent­span­nung das Lesen. Ich gehe aber auch ger­ne Wan­dern, um den Kopf frei zu bekom­men. Dafür gibt es gera­de hier in der Schweiz unzäh­li­ge schö­ne Mög­lich­kei­ten, die ich erkun­den möch­te. Am wich­tig­sten ist mir aber der Aus­tausch mit Freun­den. Das ist die beste Ener­gie­quel­le, um wie­der durch­zu­star­ten.

Wie wür­dest du dei­nem 8‑jährigen Ich dei­nen heu­ti­gen Job erklä­ren?

Ich wür­de sagen, dass ich eine Zah­len-Magie­rin für Unter­neh­men bin. Mein Job ist es, dafür zu sor­gen, dass das tol­le neu­ste Spiel­zeug auch genau das Kind fin­det, das es sucht. Wenn Unter­neh­men etwas ver­kau­fen wol­len, müs­sen sie den Leu­ten davon erzäh­len. Wir machen die Wer­bung span­nend. Ich benut­ze Zah­len und Hin­wei­se wie einen Zau­ber­trick. Damit weiss ich genau, wer sich für das Spiel­zeug inter­es­siert. Dann sor­ge ich dafür, dass die Wer­bung ganz gezielt und zum besten Zeit­punkt auf­taucht. So hel­fe ich den Unter­neh­men, ihre tol­len Pro­duk­te an die rich­ti­gen Per­so­nen zu brin­gen.

Auf was freust du dich am mei­sten in der Schweiz?

Am mei­sten freue ich mich auf die Natur und die damit ver­bun­de­nen Mög­lich­kei­ten. Die Schweiz bie­tet mit ihrer atem­be­rau­ben­den Berg­welt und den Seen idea­le Bedin­gun­gen, um schö­ne Wan­de­run­gen zu pla­nen. Ich bin schon sehr gespannt dar­auf, die neue Umge­bung zu erkun­den. Abge­se­hen davon freue ich mich dar­auf, die neue Kul­tur ken­nen­zu­ler­nen und mich hier in St.Gallen ein­zu­le­ben.

Was ist der gröss­te Unter­schied, den du bis­her zwi­schen der Schweiz und Deutsch­land bemerkt hast?

Der gröss­te Unter­schied, der mir bis­her auf­ge­fal­len ist, ist die Gelas­sen­heit. In Deutsch­land ist man oft sehr direkt und auf hohe Geschwin­dig­keit fokus­siert. Hier in der Schweiz erle­be ich eine spür­ba­re Ruhe im Mit­ein­an­der, eine hohe Prä­zi­si­on und einen hohen Anspruch an Qua­li­tät sowie einen beson­ders respekt­vol­len Umgang. Die­se Art der Wert­schät­zung und Freund­lich­keit macht das Ankom­men in St.Gallen und die Arbeit bei point break sehr ange­nehm.

Wir freu­en uns, San­dra in unse­rem Team zu haben und sind gespannt auf die bevor­ste­hen­den Pro­jek­te, die wir gemein­sam umset­zen wer­den.