12. Febru­ar 2025

Insta­gram-Update: Das neue 4:5‑Format und was es für euer Mar­ke­ting bedeu­tet

Insta­gram hat das klas­si­sche qua­dra­ti­sche 1:1‑Format im Feed abge­schafft und setzt statt­des­sen auf das ver­ti­ka­le 4:5‑Format. Was auf den ersten Blick nur wie eine klei­ne Design-Anpas­sung wirkt, kann gro­sse Aus­wir­kun­gen auf dei­nen Mar­ken­auf­tritt haben. Damit dein Con­tent wei­ter­hin opti­mal per­formt, soll­test du ein paar Din­ge beach­ten.

War­um ändert Insta­gram das For­mat?

Der Fokus liegt klar auf einer bes­se­ren Nut­zung des Smart­phone-Screens. Ver­ti­ka­le Inhal­te neh­men mehr Platz im Feed ein, zie­hen mehr Auf­merk­sam­keit auf sich und sor­gen für eine inten­si­ve­re Nut­zer­er­fah­rung. Mit die­ser Ände­rung folgt Insta­gram dem Trend, den Platt­for­men wie Tik­Tok längst vor­ge­macht haben: Mehr Raum für visu­el­les Sto­ry­tel­ling.

Was bedeu­tet das für dein Insta­gram-Pro­fil?

Wenn du bis­her qua­dra­ti­sche Bil­der gepo­stet hast, könn­te dein Feed jetzt plötz­lich anders wir­ken. Beson­ders bei Gra­fi­ken mit Text kann es pas­sie­ren, dass Inhal­te abge­schnit­ten wer­den. Unse­re Tipps:

  • Um die­ses Pro­blem abge­schnit­te­ner Tex­te künf­tig zu ver­mei­den, ist es emp­feh­lens­wert, ab sofort alle Bil­der nicht mehr qua­dra­tisch (1:1 — 1080 Pixel x 1080 Pixel) hoch­zu­la­den — son­dern im leich­ten Hoch­for­mat auf­zu­be­rei­ten, näm­lich 4:5 — 1080 x 1350 Pixel).
  • Das Bild kannst du z. B. beim Upload auf der Platt­form, aber auch in Publi­shing Tools, wie Sprout Social, ent­spre­chend anpas­sen. Hier­zu ein­fach Bild bear­bei­ten und das For­mat “4:5” oder “Por­trait” aus­wäh­len, das Bild ent­spre­chend schie­ben und expor­tie­ren.
  • Bei der Auf­nah­me kannst du bereits beach­ten, dass Bil­der besten­falls im Hoch­for­mat gemacht wer­den soll­ten und nicht im Quer­for­mat. So ist es im Anschluss ein­fa­cher, die Bil­der im 4:5 For­mat schön zurecht zu schnei­den.
  • Evtl. ist dein Account noch im alten Modus. Insta­gram stellt nach und nach die Pro­fi­le um. In dem Fall musst du dich also nur etwas gedul­den.
    Auch die Desk­top-Ver­si­on ist noch im ursprüng­li­chen, qua­dra­ti­schen For­mat.

So passt du bestehen­de Insta­gram-Posts nach­träg­lich an

Falls dei­ne bis­he­ri­gen Bei­trä­ge im qua­dra­ti­schen 1:1‑Format ver­öf­fent­licht wur­den und nun im Feed nicht mehr opti­mal dar­ge­stellt wer­den, kannst du sie direkt in der Insta­gram-App anpas­sen. Öff­ne ein­fach den betref­fen­den Post, tip­pe auf die drei Punk­te oben rechts und wäh­le „Vor­schau anpas­sen“. Hier hast du die Mög­lich­keit, zwi­schen „Ein­pas­sen“ und „Aus­fül­len“ zu wäh­len. Beim Ein­pas­sen bleibt das gesam­te Bild sicht­bar, es wer­den oben und unten jedoch Rän­der hin­zu­ge­fügt. Dane­ben kannst du die Hin­ter­grund­far­be wäh­len. Beim Aus­fül­len wird das Bild auf das neue 4:5‑Format zuge­schnit­ten, wodurch man­che Ele­men­te am Rand mög­li­cher­wei­se weg­fal­len. Beson­ders wich­tig: Die­se Anpas­sung ist bei Col­lab-Posts nur für den ursprüng­li­chen Erstel­ler mög­lich.

Chan­ce statt Pro­blem: Das neue For­mat cle­ver nut­zen

Auch wenn die Umstel­lung zunächst unge­wohnt ist, bie­tet sie Chan­cen für dein Con­tent-Mar­ke­ting. Grö­sse­re Bil­der bedeu­ten mehr Auf­merk­sam­keit, und das 4:5‑Format lässt sich per­fekt für hoch­wer­ti­ge Visu­als nut­zen. Wer früh­zei­tig umdenkt und den neu­en Look stra­te­gisch in sei­ne Pla­nung ein­bin­det, kann sich von der Kon­kur­renz abhe­ben.

Braucht dein Insta­gram-Auf­tritt ein Upgrade? Wir hel­fen dir ger­ne dabei, dei­ne Inhal­te per­fekt aufs neue For­mat anzu­pas­sen!